Sein und Selbst

Habe ich mich der Technik schon unterworfen?


Teil 1  —  Beantworten Sie diese 15 Fragen für sich: 


—  Wie viele Ihrer Freunde können Sie noch anrufen, wenn Sie Ihr Handy verloren haben?
— Wie viele Geburtstage würden Sie ohne elektronische Erinnerung verpassen?
— Können Sie eigentlich noch kopfrechnen? Wie oft tun Sie es?
— Wie oft macht Sie ein leerer Akku handlungsunfähig?
— Wann sind Sie zuletzt ohne Navigationsgerät durch eine fremde Stadt gefahren?
— Können Sie Ihre letzten Ferienfotos ohne technische Hilfe ansehen?
— Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Ihr Handy zu Hause vergessen haben?
— Wie viele handgeschriebene Briefe haben Sie in den letzten zwölf Monaten verschickt?
— Schreiben Sie aus den Ferien Postkarten? Wie viele Adressen wissen Sie auswendig?
— Wann haben Sie zuletzt ein Lexikon aufgeschlagen? Ein Wörterbuch? Ein Telefonbuch? Besitzen Sie sowas überhaupt noch?
— Wie viele Dinge haben Sie heute schon gegoogelt? Wie viele davon werden Sie morgen wieder googeln müssen?
— Wie lang können Sie ein neues E-Mail oder ein ankommendes SMS ignorieren?
— Wie oft machen Sie die Wahl eines Cafés oder eines Hotels davon abhängig, ob Wireless-Internet vorhanden ist?
— Kämen Sie sich unterinformiert vor, wenn Sie als Nachrichtenquelle nur Zeitungen zur Verfügung hätten?
— Wie oft wünschen Sie sich in einem Einkaufsladen, Sie könnten die Artikel nach Beliebtheit sortieren oder die Suchfunktion benutzen?

Kurzbefehl von David BauerSie lesen einen Auszug aus dem Buch «Kurzbefehl – Der Kompass für das digitale Leben.» von David Bauer. Sie können das Buch jetzt bestellen, weiterstöbern, diesen Text kommentieren oder selber eine Frage zum digitalen Leben stellen. Ah ja, und via Facebook weiterempfehlen dürfen Sie es auch gerne.

Teil 2  —  Überlegen Sie sich, wie Sie zu diesem Zitat des Philosophen Martin Heidegger stehen:

«Der Mensch hat die Technik nicht in der Hand. Er ist ihr Spielwerk. In dieser Lage herrscht vollkommene Seinsvergessenheit, vollkommene Verborgenheit des Seins. Dadurch gerät der Mensch selbst in Knechtschaft der technischen Gegenstände, er wird Sklave der Technik.»

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